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Ich werd oft gefragt, wie ich eigentlich so zur Künstlichen Intelligenz stehe. Ob ich Angst hab, dass sie „uns alle ersetzt“, oder ob ich schon alles automatisiert hab, was geht. Die Wahrheit liegt wie so oft irgendwo dazwischen.

Ich nutze KI jeden Tag. Nicht, weil ich’s muss – sondern weil sie mir hilft. Punkt.

KI ist bei mir eher Kollege als Maschine

Für mich ist KI kein großer Zauber, sondern ein praktisches Werkzeug. So wie ein Taschenmesser: Mal brauch ich nur die Schere, mal den Schraubenzieher – aber es liegt griffbereit.

Ich nutze sie z.B. zum Schreiben. Wenn ich einen Text entwerfen will, der auf den Punkt ist – sei’s für ’ne Mail, ein Konzept oder sogar einen LinkedIn-Post – dann hol ich mir gern ein paar Impulse. Manchmal auch nur, um meine Gedanken zu sortieren. Aber ich entscheide am Ende immer selbst, was drin bleibt. Und glaubt mir, ich ändere eine ganze Menge der Texte damit es nicht zu geschwollen und abgespaced klingt

Struktur statt Gedankenchaos

In einem vollen Alltag mit zig Projekten, Mails, To-dos und Ideen hilft mir KI, nicht den Faden zu verlieren. Ich bau mir Checklisten, Zielvorlagen oder lasse mir Dinge zusammenfassen, damit ich schneller zu den wichtigen Sachen komme.

Sie ist kein Ersatz fürs Denken – eher wie ein guter Gesprächspartner, der nicht müde wird.

KI als Spiegel beim Nachdenken

Was viele unterschätzen: KI kann auch beim Reflektieren helfen. Ich nutze sie z.B. wenn ich Gedanken zu Führung, Ethik oder persönlichen Werten sortiere. Sie stellt manchmal die richtigen Fragen – oder gibt mir eine Sichtweise, auf die ich selbst nicht gekommen wär.

Und ja, manchmal ist’s einfach Spielerei

Ich hab Spaß dran, neue Dinge auszuprobieren. Ob’s ein kleines Tool für mein Team ist, ein besserer Ablauf fürs Onboarding, oder ein Sprachstil, der einfach mehr nach „Kai“ klingt. KI hilft mir dabei, Ideen schneller zum Leben zu bringen.

Mein Fazit (for now)?

KI nimmt mir nix ab, was ich nicht selbst entscheiden sollte. Aber sie ist eine verdammt gute Abkürzung durch den Büro-Dschungel. Sie macht mich nicht besser – aber sie gibt mir Zeit, besser zu sein.

Ich nutze sie nicht, um Menschen zu ersetzen. Ich nutze sie, damit ich mehr Zeit für Menschen hab. Mal schauen was für mich in der KI-Welt noch zu Endecken gibt. Ich frage mal die KI…mal schauen was sie sagt.